THE PULP OF BIESTMILCH

Archive for February, 2007


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Kleine Motivation …

… und keine Angst. So wie es keine dummen Fragen gibt, so gibt es auch keine schlechten Zeichnungen!! auf zu www.biestmilch.com

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Exhaustion

After my muscle rupture which I tried to ignore as good as possible during the last 10 days by depleting my endorphin reservoirs, I yesterday experienced a major emotional drawback and just then it happened that ran into one of my favorite blogger cartoonist Hugh MacLeod posts talking about …

exhaustion… I jumped on it right away, felt a big relief, thank you!! And here it is:

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Revolutions tend to be magnets for people seeking easy answers. The Cluetrain is no exception.

The Cluetrain link I leave it here because when we were discussing our biest//gang and its code, we also got into the Cluetrain Code. Therefore, if you want to have a look, go ahead.

Moreover I read one of the pop articles by Bruno Latour about the notion of revolution. I won’t go into this now. I am too lazy. Perhaps later, sorry for that.

 

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Zeichne und Gewinne einen NANO!

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Ab sofort starten wir auf www.biestmilch.com einen e-card Zeichen-Wettbewerb. Unter dem Motto:
 

»Zeichne dein liebstes Biest!  - Gewinne den NANO!«

  • Einen iPod Nano verlosen wir nach dem Zufallsprinzip.
  • Einen iPod Nano gewinnt das Biest mit den meisten Stimmen, Platz 2 und 3 erhalten einen iPod Shuffle.

Und so funktioniert das Zeichnen:

Es ist eigentlich ganz einfach. Sie finden eine weiße Fläche, einen
Pinsel, dem Sie unterschiedliche Stärken geben können, verschiedene
Farben und einen Radiergummi vor. Mit Maus oder Trackpad beginnen Sie
Ihr liebstes Biest zu zeichnen. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen
gesetzt. Wenn Sie mit Ihrem Biest zufrieden sind, drücken Sie auf
»PRINT«, dann wird gesendet, also ein bisschen Geduld. Alle bereits
eingesendeten Biester sind auf einer Art Tapete versammelt, auch Ihr
Kunstwerk wird dort erscheinen, wenn Sie es nur einmal abgeschickt
haben. Auf der Tapete stehen alle Biester zur Wahl bereit.

>>> der Weg zum Zeichnen/Malen

Und so das Abstimmen:

Sie können Ihre Stimme für das Biest abgeben, das Ihnen am besten
gefällt. Dabei können Sie selbstverständlich Ihre Familie, Ihren
Freundeskreis dazu animieren, für Ihr eigenes Biest zu stimmen. Wer
gewinnt liegt auf der Hand, nämlich der, der die meisten Stimmen
erhält. Ganz demokratisch, das Prinzip. So hat auch der eine Chance,
der vielleicht glaubt, kein begnadeter Zeichner zu sein!

>>> der Weg zur Galerie

English text version please continue!!

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Erythropoietin: hot fuel gearing the doping machine

I bumped into a post of captaindrudge again. He is the one who inspired me to write about caffeine. This time it is about famous EPO. I take up this issue because I realized in the many discussions I had with endurance athletes about doping that many of them don’t have a clue what hides behind the big letters E-P-O. It is medication and if put in the right place it can be very helpful. This needs to be underlined beforehand. Erythropoietin is a hormone that, if the genetically manufactured versions are 100% identical with the human one, cannot be directly detected in our body. This is the main concern for those who want to use it as dope. In medicine it is different. There halflife, efficacy and bioavailability are of much greater concern.

  • Erythropoietin is an endogenous glycoprotein (protein with a bunch of sugars attached to it) hormone produced mostly by the kidney that stimulates erythropoiesis (production of red blood cells by the bone marrow)
  • Darbepoetin alfa (Aranesp) is the synthetic form of recombinant* human erythropoietin (epoetin).
  • Epoetin and darbepoetin are manufactured by inserting a gene encoding the protein (drug) into mammalian cells such that they begin to produce it, culturing the cells (growing the cells in a controlled artificial environment) in bioreactors, and then harvesting the drug from them.

In the case of epoetin, the gene is identical to that found in humans. The gene encoding darbepoetin has been tinkered with such that darbepoetin contains more sialic acid (a type of sugar) groups than epoetin. This modification increases its half-life (x3) and enhances its activity relative to epoetin.

Both derivatives are used to correct anemia (reduction in the amount of circulating red blood cells causing symptoms such as fatigue, shortness of breath, sleep disorders, and reduced cognitive function) associated with chronic kidney disease and cancer chemotherapy. Damage to the kidneys and bone marrow, respectively, blunts the normal response of the body to anemia (increased secretion of endogenous erythropoietin leading to increased red blood cell synthesis in the bone marrow).

  • EPO has been abused by a number of athletes in endurance sports (blood doping - increasing the number of red blood cells in order to enhance performance - enables blood to carry more oxygen)… and is still in use…
  • Since it contains no components of human blood, may be okayed for use by Jehovah’s Witnesses as a possible alternative to blood transfusion.

Excessive use can cause polycythemia (too many red blood cells to the point that they thicken the blood - increase its viscosity). The heart has to work harder to pump blood. The consequences may be heart failure and increased risk of thrombosis (heart attack and stroke), both of which can take a fatal course.

Just recently an immunoblot test method has become available to detect EPO in urine by using monoclonal antibodies. There is still an on-going discussion about the validity of this method developed by Françoise Lasne and Jaques de Ceaurriz.

*recombinant EPO (rEPO) is EPO produced by biotechniques using genetically modified cells. The gene coding for EPO is inserted into the cell of a hamster. Hamster cells are the preferably used cells for manufacturing erythropoietin.

Joy MS. Darbepoetin alfa: a novel erythropoiesis-stimulating protein. Ann Pharmacother. 2002 Jul-Aug;36(7-8):1183-92.

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Olaf fühlt sich puddelwohl!

Olaf Sabatschus gibt uns hier ein kurzes Gesundheits-Up-date. Es geht ihm besser als je zuvor. Diesen Eindruck vermittelt er uns jedenfalls. Schon erstaunlich, aber der Tumor hat offensichtlich in den letzten 2 Jahren schon stark an seiner Kraft gezehrt. Erster Teil seines Berichtes im biest-blog. Zudem ist vielleicht der Artikel in der Biestmilch.com-Bibliothek zum Thema »Immunsystem - ein Regulationssystem« ganz interessant.

Wer von Euch übrigens ein guten Coach sucht, sollte einmal bei Quozo vorbeischauen.

Olafs Post-Cancer-Report, Teil II

Das es mir gut geht, habe ich ja beim letzten Mal schon geschrieben… jetzt geht es mir noch besser! Ich bin ja seit einigen Wochen wieder im Training und kann mit Fug und Recht behaupten, das ich schon lange nicht mehr so fleissig war.
Ich verkrafte im Moment einfach mehr als die letzten Jahre - es sieht tatsächlich so aus, als habe mich der Tumor doch einiges an Kraft gekostet. Was für mich absolut ungewöhnlich ist, dass ich jetzt sogar das langwierige Unterfangen auf mich genommen habe, meine Schwimmzeiten zu verbessern. Ich bin seit Trainingsbeginn Anfang Januar mit 3 Ausnahmen jeden Tag im Wasser gewesen, und nicht nur ein paar Meter. Mittlerweile fühlt sich das Ganze schon viel flüssiger an - ich bin zuversichtlich, dass ich dieses Jahr schon ein bisserl draufpacken kann, in dieser Auftaktdisziplin des Triahtlon. Mit der neu gewonnenen Frische leidet das Lauf- und auch das Radtraining nicht unter dem vielen Schwimmen. Derzeit habe ich ziemlich Spass daran, die Bremse meines Rollentrainers auf Ihre Belastbarkeit hin zu prüfen…
»Schau’n ma’ mal«, würde Franz Beckenbauer sicherlich sagen! Es sieht gut aus, so finde ich im Moment!

su

Effektives Ausdauertraining und trotzdem Zeit sparen

Trainingssteuerung ist ein heikles Thema, bei dem sich viele methodische Geister scheiden. Der Beitrag zeigt sehr eindrücklich, dass es nicht nur die Stunden des Trainings sind, die zählen, sondern das, was du in diese Stunden hineinpackst. Wie im wirklichen Leben. Effizienz ist wichtig.

BIEST//GANG-Mitglied und Personal Coach Mario Schmidt www.sisu-training.de hat einen sehr interessanten Beitrag zum Thema »Training ohne Selbstbetrug« geschrieben. Mario ist ein sehr vielbeschäftigter Mensch. Er ist wie gesagt Coach. Dieser Job frisst Zeit und viel Kraft. er macht die Ausbildung zum Heilpraktiker, er hat Familie und er verfolgt noch eigene sportliche Ziele. In diesem Jahr wird er den IRONMAN Frankfurt bestreiten. Wenn Zeit ein so knappes Gut ist, dann muss man effizient sein. Hier sein Trainingskonzept fürs Rad.

Ich möchte Euch in diesem Zusammenhang noch auf einen Text auf der Biestmilch-Seite zum Thema »Muskelanpassung und Leistungsgrenze« hetzen sowie auf eine Abbildung zum Thema »Informationsverarbeitung«.

Trainingssteuerung durch Messen der Leistung

Nachdem ich mich aktuell in meiner 18. Saison auf sportliche Wettkämpfe vorbereite, und ich auf der Suche nach einer besseren Steuerung meiner Radperformance begegeben habe, bin ich nun auch beim Thema Lesitungsmessung hängengeblieben.
Endlich wurde mir bewusst, dass man auch mit kürzerem Zeitaufwand effektiv trainieren kann. Was dabei rauskommen wird, das werden wir in der 2007er Saison dann sehen. Durch den Einsatz einer
PowerTap-Messnabe bin ich während der Fahrt stets über meine aktuelle Leistung informiert.

Marioradleistung

Da die Herzfrequenz natürlichen Schwankungen unterliegt und abhängig von Alter, Trainingszustand, Schlafdauer, Kohlenhydrataufnahme, Koffeinabusus etc. ist, habe ich mit dem Parameter »Watt« eine konstante Größe.
Mir wurde recht schnell deutlich, wie oft man während des Radtrainings keine Leistung auf das Pedal bringt. Ich habe mein Training umgestellt, fahre nur noch 1-2x pro Woche in einer Gruppe, um meine Grundlagenausdauer zu verbessern und jede Menge Blödsinn zu reden. Den Rest meines Trainings gestalte ich alleine. Dabei fahre ich unterschiedliche Programme.

z.B.: Das 280 Watt-Programm

20 Minuten einfahren, um aus der Stadt zu gelangen. Danach fahre ich 90 Minuten lang mit mindestens 280 Watt. Besonders schwierig ist dies auf den Bergabstücken einzuhalten. Im Anschluss findet wieder ein 20-minütiges Cool-down statt.
Dieses Training ist sehr ermüdend, denn es erfordert eine Menge Konzentration. Ich habe bereits jetzt das Gefühl, dass sich meine Zeitfahrqualitäten durch dieses Training verbessert haben.

Ich bin mit dieser Art des Trainings allerdings noch Lichtjahre von den Trainingsmethoden, die unter www.paintrainer.de vorgestellt werden, entfernt.
Aber ich arbeite hart daran:-)

su

Guerilla-Marketing: über den Widerspruch im Begriff

Guerilla*-Marketing ist nicht planbar. Es beruht vielmehr auf dem Prinzip des Raubes und geraubt wird nur, was einem gefällt oder was man brauchen kann. Deshalb sollte Marketing authentisch sein. Man sollte keine hinterlistigen Verlockungen inszenieren, die den Räuber als zahmes Lamm entlarven.

Guerilla-Marketing ist ein Wort in vieler Munde. Neidvoll blicken die auf jene, denen eine Guerilla-Marketing-Aktion gelungen ist - dazu gehören als bekannteste Blair-Witch-Project und Napster. Gelungen ist sie auch Menthos auf YouTube. Man erinnere sich an die Menthos-Cola-Experimente auf YouTube. Misslungen ist sie dem auf den Zug aufspringen wollenden Cola-Konzern mit seinem Aufruf zu Videoproduktionen mit Menthos-Cola-Experimenten für die eigene Video-Plattform.

Heute versuchen Großagenturen solche Kampagnen zu inszenieren. In vielen Firmen träumt man davon durch »Guerilla-Marketing« mit wenig Geldeinsatz viel Geld zu verdienen. Darf ich ganz unverblümt an dieser Stelle, fern jeder political correctness sagen: totaler Schwachsinn!! Solch ein Denken ist keine Basis für das Entstehen eines Guerilla-Marketings. Zwar versuchen sich große Agenturen in solchen Inszenierungen, doch wird das Spiel entlarvt, kann der Schaden groß sein. Hier ein Beispiel aus USA, von Andy Wibbels aufgegriffen:

»Buzz Marketing Campaign Shuts Down Boston
How fundamentally stupid:

A ‘buzz marketing’ campaign for Cartoon Network’s Adult Swim feature
Aqua Teen Hunger Force consisting of LED-based lightboxes with a
cartoon character giving the middle finger has caused panic in Boston
and shut down their transit system.

They are part of an outdoor marketing campaign in 10 cities in
support of Adult Swim’s animated television show Aqua Teen Hunger
Force. They have been in place for two to three weeks in Boston, New
York, Los Angeles, Chicago, Atlanta, Seattle, Portland, Austin, San
Francisco and Philadelphia. Parent company Turner Broadcasting is in
contact with local and federal enforcement on the exact locations of
the billboards. We regret that they mistakenly thought to pose any
danger.

Nothing sucks more than fake guerilla marketing. Especially in a
country already on a hair-trigger for anything remotely strange or out
of the ordinary.«

Mehr zur Aqua Teen Hunger Force auf http://www.eayz.net/artikel/aquateens/

Ob Marketing-Aktionen zu Guerilla-Aktionen werden, lässt sich nicht planen und nicht vorhersehen. Guerilla-Marketing ist eine typische Post-hoc-Bezeichnung. Rückblickend wird sie von Marketing-Experten nach kluger Analyse als solche bezeichnet.

Marekting war dann Guerilla-Marketing, wenn die Marketing-Idee/Kampagne/Aktion dem Unternehmen geraubt wurde und in den Händen derer, die vielleicht einmal zu Kunden werden, weiterverarbeitet, weitergereicht wurde, wenn Eigendynamik in einer »Community« den Lauf der Dinge bestimmt und nicht das Unternehmen. Deshalb sollten Marketing-Ideen vor allem authentisch sein, bei der Realisierung rohe Oberflächen behalten, nicht an der Perfektion der Gestaltung ersticken, so dass sich keiner von uns mehr zuzugreifen und sie zu rauben wagt, um sie dadurch auch zu verändern und zu einem Teil zu seinem Eigen zu machen. Auch sollten wir nicht von einem subtilen Corporate überlistet werden und zu Bewerbungssklaven werden. Wer will das schon. Räume frei geben, Mut zu r Lücke, die Dinge sein lassen können, aber gute Ideen haben, von denen man selbst überzeugt ist und die man mit Konsequenz, ja beinahe Sturheit und Geduld verwirklicht. Den Besserwisser und Experten in sich vom Sockel stürzen, eine - so finde ich - wichtige Maxime.

Niemand wird dir sagen können, ob du erfolgeich sein wirst. Das Risiko bleibt allgegenwärtig und Risikobereitschaft eine Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Chance als Guerrillero zu haben.

Zum Abschluss noch ein Beispiel aus den USA: Präsidentschaftswahlkampf auf YouTube

»The revolution will not be televised. It will be YouTubed. The open TV of the people is already turning into a powerful instrument of politics - of communication, message, and image - in the next US presidential election. Witness: Democrats Hillary Clinton, Barack Obama and John Edwards; Republican Sam Brownback; and more candidates just announced their runs for the White House not in network-news interviews, nor in big, public events, but instead in their own online videos.«

Guardian column: The YouTube campaign

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su

Video Remixing with Cuts

I found this post on TechCrunch and I think it is of some interest for us as we plan to do some more minute video work in the immediate future. It sounds great to have the possibility of remixing. I think we should keep an eye on the development of this tool.

Cuts.com is a video startup TechCrunch heard first of a year ago, although details were scarce. After spending over a year in development, the company is just about ready to launch to a small group of beta users, and expand from there. They look for an expansion of their private beta in two weeks or so.
Cuts aims to help users edit video online using the latest Flash tools.

Here an outline of techcrunch original post:
»Cuts lets you pull in and cut apart videos from sites like YouTube and Myspace, with wider support upon launch. To edit a video, you just need the URL of your favorite video or click a bookmarklet to cut the video on your current page. Cuts imports the video and takes you to their editing suite. As of the private beta, Cuts will let you add captions, add a group of sound effects, loop sections of video, and trim out parts of the video. Each of these functions runs on a separate track you use to sync the effect to a time frame in the video.

Not only will you be able to cut up a video once, but each video made with Cuts will also be able to be cut up again, and again. It’s sort of like the video version of music remixing sites JamGlue and SpliceMusic. Cuts will add a few more bells and whistles after their public launch. You can sign up for the beta version on their site.«