Der Samstag ist grau und kühl. Wer würde da nicht gerne entfliehen, in die Sonne, in den Wind, in die Ferne. Fly away mit Rocketboom
Archive for June, 2007
Drink as much as you can?!
Only recently a hot discussion among scientists about how much water one should drink during a longdistance endurance race like for example a triathlon race, was published in the British Journal of SportsMedicine. Before the 1980ies athletes were advised to avoid drinking during exercise, leading to the development of hypernatremia and dehydration in some athletes. Since that time, it generally has been advised that athletes consume as much fluid as possible during exercise, and rates of fluid intake during running races vary widely from 400 to 1500 ml/h or greater. In fact, most race organizers currently provide copious supplies of water and „sports beverages“ throughout the race course to fend off dehydration. Concomitant with these recommendations, the incidence of hyponatremia in athletes seems to be increasing.
Water Balance: complex intertwined regulatory feedback loops
All in all, we may conclude that keeping the body fluid in balance is
not that simple as one may think. It is not only drinking enough and
taking salt tablets. The studies on the issue of water and salt balance
are not conclusive at all. I think, because here again, we are
confronted with complex regulatory feedback loops including among
others hormones from the pituitary gland, central nervous circuits,
peripheral inactive sodium stores, extracellular and intracellular
water as well as osmotically active ions as there are sodium and
potassium as the most prominent ones. Moreover, your individual body
condition makes a difference too. Athlete is not like athete, only the
fact that some of you take round about 9 hours for a IRONMAN triathlon
race and others may need 13 to 15 hours make a huge difference. And
there are environmental variables, of course that count. What is good
for you, may not be good for somebody else. Therefore, you have to make your own experiences, find your own suitable way to keep in balance. It can always be dangerous to follow a recipe unquestioned.
Below, I cite some lines from a review that may give you an idea about this controversial topic.
Camera download let me down
Since yesterday evening I’m here in Vienna. In this moment, I wanted to post the wonderful sunset here by the river Danube. So happy with my new IXUS 850IS, since months I couldn’t take proper images, and now, what happened, the download of all my shots failed. Also the ones I shot at the Triathlon race in Roth this weekend, the impressions I took from friend and winner Chris MacCormack.
I am very frustrated. I also got some interesting stuff today at an exhibition here. Nothing worked out. Sorry, I’ really frustrated and tired today. I return back to you tomorrow, hopefully with better news.
Tierliebe oder die Rettung eines Eichhörnchen-Babys
Ein junges Eichhörnchen fiel vom Baum. Verschreckt flüchtete es in ein Autorad vor unserem Büro. Mit ganzem Einsatz bemühten wir uns um seine Rettung. Letztlich war es Tim, der 12-jährige Freund meines Border-Terrier-Babies Sophie, der das kleine Wesen aus der tödlichen Falle befreite. Tim nahm das Hörnchen mit nach Hause. Er hat schon einmal ein Eichhörnchen groß gezogen. Er hat also Erfahrung. Hörnchen geht es bis auf leichtes Nasenbluten gut. Es bekommt alle 2 Stunden etwas Milch mit einer Spritze eingeflösst.
Metamphetamin: eine verführerisch stimulierende Droge - bis heute
Nachschlag zum Beitrag von gestern
Metamphetamin ist eine stimulierende Droge,
die zu Gewöhnung und späterem Wirkungsverlust mit Dosissteigerung
führen kann. Sie wurde 1938 unter dem Markennamen Pervititn auf den
Markt gebracht. Sie kam besonders während des Zweiten Weltkriegs zum
Einsatz kam.
Pervitin unterdrückt
Müdigkeit, Hungergefühl und Schmerz, verleiht kurzfristig
Selbstbewusstsein, ein Gefühl der Stärke und dem Leben eine ungewohnte
Geschwindigkeit. Zu den Nebenwirkungen gehören
Persönlichkeitsveränderungen, Psychosen und Paranoia durch
Schlafentzug und bei Prädisposition.
Insbesondere während der "Blitzkriege" gegen Polen und Frankreich
1939/1940 fand Pervitin millionenfache Verwendung. Entweder in
Schokolade verarbeitet ("Panzerschokolade") oder in Tablettenform
("Stuka-Tabletten" oder "Hermann-Göring-Pillen" genannt) diente das
Mittel zur Dämpfung des Angstgefühls und zur Steigerung der
Konzentrationsfähigkeit.
Der spätere Literaturnobelpreisgewinner
Heinrich Böll bat seine Eltern während des 2. Weltkrieges mehrfach in
Briefen von der Front, ihm Pervitin zu schicken. Allein in der Zeit von
April bis Juni 1940 verteilte die Wehrmacht und die Luftwaffe mehr als
35 Millionen Tabletten Pervitin. Durch eine Intervention des damaligen
"Reichsgesundheitsführer" Leonardo Conti, der für seinen asketischen
Lebensstil bekannt war und der die Verwendung von chemischen
Hilfsmitteln ablehnte, war das Medikament ab Mitte 1941 nicht mehr frei
erhältlich, sondern nur noch auf Rezept. Hierdurch reduzierte sich der
Einsatz der Droge merklich.
Heute wird der Wirkstoff unter dem Modenamen "Jaba" besonders bei Techno-Konzerten konsumiert.
Wunderdroge Pervitin oder wo ist die Leistungsgrenze
Ein Märchen aus uralten Zeiten oder kommt Ihnen die Geschichte irgendwie bekannt vor?
In einer der letzten Neuen Züricher Zeitungen war im Rahmen der Doping-Eclats der folgende Text zu lesen. Ich zitiere diesen hier nicht, um über Doping zu sprechen, sondern er in spirierte mich dazu, über das Problem der Leistungsgrenze eines Menschen nachzudenken.
Bringt Doping bei austrainierten Sportlern nur deshalb einen so großen Leistungszuwachs bringt, weil wir unter normalen Umständen Sicherungen eingebaut haben, die es uns nicht möglich machen, über eine bestimmte individuelle Grenze hinaus bessere Leistungen zu bringen.
Zwischen 1952 und 1954 wurde in der Universität Freiburg bei Herbet Reindell von dem späteren Radiologen Oskar Wegener eine lange nicht auffindbare Doktorarbeit, die sich mit der »Wirkung von Dopingmitteln auf den Kreislauf und die körperliche Leistung« beschäftigte.
Der Kölner Journalist Eric Eggers hat den Vorgang im vergangenen Jahr publik gemacht. Oskar Wegener als Läufer selbst beim Duo Gerschler*/Reindell aktiv, untersuchte den Effekt von stimulierenden Mitteln. Besonders das Pervitin, das deutsche Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg erhalten hatten, versprach bedeutende Leistungsfortschritte.
Bis 23,5% wurden bei austrainierten Athleten gemessen, »weil sich in den Beinen ein Gefühl der Erleichterung ausbreitete, die die höhere Leistung ohne größere Willensanstrengung ermöglichte«. Wegener, so schreibt Eggers, habe bestätigt, dass auch der Luxemburger Barthel** 1947 gedopt worden sei. Barthel war im Jahr zuvor noch 41. der Weltrangliste gewesen. Im Olympiafinal von Helsinki dann überspurtete der Aussenseiter selbst den deutschen Favoriten Werner Lueg, der wenige Wochen zuvor noch einen Weltrekord erzielt hatte.
Pervitin galt seit seiner Entwicklung 1938 als »Wunderdroge«.
Spricht man nicht auch von EPO in den selben höchsten Tönen? Professor Andreas Schmid und Lothar Heinrich, beide Freiburger Sportmediziner, verabreichten der deutschen Radequippe Team Telekom seit Mitte der 1990er Jahre EPO. Die Ärzte habe übrigens mitterweile gestanden.
Aber darum geht es mir gar nicht.
Mich interessiert vielmehr die Frage, wieviel sich aus einem sogenannten austrainierten Körper noch herausholen lässt. Einiges offensichtlich, wie das Beispiel Pervitin zeigt. Doch je mehr wir die im Körper eingebauten Sicherheitsmargen verschmälern, desto gefährlicher Leben wir.
Führt Doping folglich in letzter Konsequenz, ans Limit getrieben, über die Intensivstation in den Tod?
Aufwaermen oder Abkuehlen?
Im British Journal for SportsMedicine wurde im Mai ein Arbeit zum Thema »wie mache ich mich am besten für einen Ausdauer-Wettkampf heiss?« Wärme ich mich auf oder kühle ich mich besser ab? Das Ergebnis ist eindeutig: ein kühler Körper und ein heisser Kopf, sprich volle Motivation und Konzentration bringen die besten Resultate.
Für 20 Minuten vor der abzurufenden Leistung ein eisgekühlte Weste tragen, verbessert die Laufleistung, so die Studie. Es wurden 20 Athleten auf dem Laufband untersucht. Diese Laborbedingungen lassen natürlich viele Fragen offen. Jeder weiss ja auch, dass die Dinge im wirklichen Leben mit all seinen nicht kalkulierbaren Einflüssen oft ganz anders aussehen.
Da gibt es doch eine ganze Reihe von Variablen, die meiner Ansicht nach Berücksichtigung finden müssen:
- Außentemperatur
- Luftfeuchtigkeit
- Wind
- welche Bedeutung hat die Tatsache, wenn die Ausdauerleistung mit Schwimmen beginnt
- ist man Hochleistungsportler oder Amateur
- wielange ist in etwa die gesamte Wettkampfdauer (4, 5, 8, 15 Stunden oder mehr)
- zudem individuelle Parameter wie Körpergewicht, Muskeln, Sehnen und Beschaffenheit des Bindegewebes etc. etc.
Trotzdem eine Anregung, die vor allem bei Wettkämpfen in großer Hitze erwogen werden kann.
Also an alle, die jetzt in die heisse Wettkampfsaison starten: es ist alles erlaubt, auch das Dogma vom »unbedingten Aufwärmen« zu hinterfragen.
Aber einen Satz noch zum Schluss: Nicht vergessen: der Körper funktioniert nicht nach einfachen linear-kausalen (actio=reactio) Prinzipien. Nicht einmal der Wasserhaushalt folgt dem Prinzip: was ausgeschieden wird, muss einfach wieder aufgenommen werden. Dazu genauer in einem der nächsten Beiträge.
Siehe Original-Kurzzusammenfassung