THE PULP OF BIESTMILCH

Archive for September 12th, 2007


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Wer es nicht erlebt hat, kann es auch nicht glauben

Norbert Huber beim 10jähriges Jubiläum des Inferno Triathlons in der Schweiz

»Ich hatte tierische Schmerzen im Rücken und die Schnauze gestrichen voll, aber ich wollte dieses Finisher-Shirt«.

Am 18. August 2007 erfüllte ich mir einen jahrelangen Traum. Endlich waren alle Voraussetzungen gegeben, dieses Abenteuer in Angriff zu nehmen.
Sicherlich hatte ich mir Informationen über den Inferno Triathlon besorgt, aber was mich tatsächlich erwarten sollte, sprengte jede Vorstellungskraft. Im Vorfeld wurde ich mit zwei weiteren Athleten zu den Jägern des Seriensiegers Mark Pschebezin erklärt. Und auch ich selbst hatte mir die Top 5 als Ziel gesetzt, wohl wissend, dass ich jeden im Teilnehmerfeld schon einmal geschlagen hatte, auch Pschebezin. Meine Schwachstelle für den Inferno war allerdings das MTB, das ich gar nicht beherrsche…

Infernolauf1

Bei herrlichen äußeren Bedingungen ging es um 6.30 Uhr auf die Reise. Zunächst galt es 3,1 Kilometer im Thuner See zurückzulegen. Nach 52:10 Minuten hatte ich das rettende Ufer erreicht und ich wechselte unter den 333 Teilnehmern als 24. auf das Rennrad. Schwimmen gehört nicht zu meinen Stärken. Aber es sollte an diesem Tag nicht meine schlechteste Einzeldisziplin sein…
Auf dem Rennrad stellten sich dann bald ziemliche Rückschmerzen ein, vor allem beim bergauf Fahren. Rennrad bedeutet beim Inferno 97 km mit 2300 Höhenmetern. Beim Pass über die große Scheidegg gilt es ein rund 500 Meter langes 20 % steiles Stück zu bezwingen. Danach geht’s aber nicht locker weiter, sondern noch kilometerlang mit 15 %.
Irgendwie war das Thema für mich hier schon durch. Dachte ständig „Du wolltest das hier haben und es ist es wert, einmal gemacht zu haben. Aber einmal ist dann auch genug!“

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