Fast täglich werden wir mit den “Horror-Szenarien” des Klimawandels in den Medien konfrontiert. Heerscharen von Politikern und Wissenschaftlern suchen nach Lösungen, eine drohende Klimakatastrophe zu verhindern. Ein globaler Hype hat sich in den vergangenen Jahren breit gemacht. Dabei kommt es zu durchaus fatalen Fehleinschätzungen und allzu ernst genommenen skurrilen Vorschlägen. Dazu gehört die Rechnung, die auf der Welle des Klimahypes wunderbar unhinterfragt gedeiht, dass sogenannte erneuerbare Energien aus Biomasse einen Vorteil für unser Klima darstellten.
Ich sehe und rechne das ganz anders, verzeihen Sie mir den Ihnen vielleicht häretisch scheinenden Denkansatz. Ist es nicht vollkommen egal, ob die Treibhausgase (CO2) fossilen Ursprungs sind oder vor wenigen Jahren erst durch Assimilation der Pflanzen aus der Atmosphäre gebunden wurden? Auch das CO2 aus fossilen Brennstoffen ist erneuerbar, zwar nicht als Erdöl aber doch als Biomasse. Ist es deshalb nicht vollkommen gleichgültig, woher das bisher gebunden CO2 stammt, das da in die Atmosphäre geblasen wird.
Oder anders herum gefragt, warum ist es besser Biodiesel zu verbrennen, als Diesel aus Erdöl??
Einzig helfen kann meiner Ansicht nach nur, Energie effizienter zu nutzen oder einfach weniger zu verbrauchen. Eine der skurrilsten Geschichten, die von einem Wissenschaftler zur Reduzierung des Treibhausgases Methan (CH4) ernsthaft vorgeschlagen wurde, war die Abschaffung der Rinderzucht. Die Rindviecher rülpsen nämlich bei der komplexen Verdauung von Biomasse (hierbei bedienen sie sich der Hilfe von Bakterien) nicht unerhebliche Mengen Methan in die Atmosphäre. Also schaffen wir doch einfach die Rindviehhaltung ab, und schon haben wir das Problem gelöst. Wer braucht denn schon Milch, Butter, Jogurt, Fleisch, Kuhfladen oder gar Biestmilch? Wäre es da nicht doch am einfachsten, den Menschen abzuschaffen, der , wenn es denn so ist?, doch wohl die Ursache allen Übels zu sein scheint?